Die meisten geläufigen Hummel-Figuren liegen zwischen 15 $ und 75 $. Ein echter Sammlerwert konzentriert sich jedoch auf seltene, frühe oder besonders große Modelle – diese können Hunderte oder sogar Tausende von Dollar einbringen. Der genaue Wert hängt komplett von Modellnummer, Bodenmarke (TMK), Größe und Erhaltungszustand ab; genaues Hinsehen lohnt sich also.
Der wichtigste Faktor überhaupt ist die Bodenmarke auf der Unterseite – sie verrät den genauen Produktionszeitraum. Frühe Marken wie die „Kronenmarke“ (TMK-1, 1935–1949) und die „Große Biene“ (TMK-2, 1950–1955) sind am wertvollsten; sie können den Wert einer Figur gegenüber dem gleichen Modell mit späterer Marke um das 5- bis 20-Fache steigern.
Bestimmte Modellnummern (HUM-Nummern) sind heiß begehrt. Größere, aufwendige Figurengruppen wie „Auf Wiedersehen“ (#347) oder „Ringelreihen“ (#348) erzielen beständig hohe Preise. Auch Übergrößen bekannter Motive, etwa der große „Junge im Baum“ (#142/X) oder das „Mädchen im Baum“ (#141/X), sind extrem selten und wertvoll.
Ein makelloser Zustand ist für den Wert entscheidend. Sammler suchen Stücke ohne Abplatzungen, Risse, Krakelee (feine Haarrisse in der Glasur) oder Reparaturen. Verblasste Farben oder Farbabrieb mindern den Wiederverkaufswert spürbar. Am begehrtesten sind Figuren im Neuzustand mit Originalverpackung.
Figuren mit kurzen Produktionsserien, internationale Editionen für bestimmte Märkte oder Sondereditionen zu Jubiläen sind oft seltener und wertvoller. Manche Modelle, wie „Frühlingsidyll“, wurden nur in sehr geringer Stückzahl hergestellt und erzielen teils vierstellige Beträge.
Grober Secondhand-Richtwert – der genaue Wiederverkaufswert deines Artikels hängt vom exakten Modell, der Edition und dem Zustand ab. Scanne ihn für die genaue Zahl.
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Ja, aber der Markt hat sich gewandelt. Zwar ist der Massenboom der 1970er- und 90er-Jahre vorbei, doch für seltene und frühe Stücke gibt es weiterhin eine treue Sammlerschaft. Standard-Hummels erzielen meist bescheidene Erlöse (15–75 $), doch seltene Raritäten bringen nach wie vor richtig gutes Geld.
Schau auf die Unterseite des Sockels. Dort findest du den eingeprägten Schriftzug „M.I. Hummel“, eine Modellnummer (z. B. „HUM 142“) und eine gestempelte Bodenmarke (etwa eine Krone oder eine Biene im V). Diese Merkmale sind entscheidend, um das genaue Modell und das Herstellungsjahr zu ermitteln. Um den aktuellen Marktwert zu schätzen, kannst du deine Figur einfach mit der FlipTip-App scannen – sie erkennt das Modell sofort und vergleicht echte Verkaufspreise.
Der Wert ergibt sich aus dem Zusammenspiel einer frühen Bodenmarke (TMK-1 und TMK-2 bringen am meisten), einer begehrten Modellnummer, stattlicher Größe und makellosem Erhaltungszustand. Auch detailreiche Figurengruppen und limitierte Editionen erzielen Spitzenpreise. Schon ein einzelner Faktor kann den Preis heben, aber erst die Kombination – etwa ein seltenes Modell mit TMK-1-Marke im Neuzustand – sorgt für Höchstwerte.
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